Pressemitteilungen


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Pressemitteilung 1:

Bewusst das Leben meistern durch Denken

von Franz Josef Neffe, Deutsches Coué-Institut für Problemlösung

Am 2. Juli 1926 starb der weltberühmte Pionier der Autosuggestion Émile Coué

Einige zehntausend Rat und Hilfe Suchende aus aller Welt reisten jährlich nach Nancy zu dem Apotheker Émile Coué in der Hoffnung auf Heilung oder Linderung ihrer Leiden. Coué empfing sie: „Ich habe nie jemanden geheilt. Die Kraft, die sie mir zuschreiben, müssen Sie bei sich selbst suchen.“ und: „Wenn ich Sie in dem Irrtum lasse, dass ich es bin, der Sie gesund macht, dann mindere ich Ihre Persönlichkeit. Wenn ich Sie aber lehre, sich dieser Kraft selbst zu bedienen und damit die gewünschten Ergebnisse selbst zu erzielen, dann mehre ich Ihre Persönlichkeit.“ Welcher Therapeut hat noch so deutlich die Wahrheit gesagt über das, worum es geht? Émile Coué lehrte „die Selbstbemeisterung durch bewusste Autosuggestion“.

Die Teilnahme an Coués Sitzungen war kostenlos. Um zu demonstrieren, dass jeder selbst seines Glückes Schmied sein kann, las er zu Beginn Briefe von Geheilten aus den entferntesten Ländern vor, die lediglich sein Buch gelesen und die Ratschläge daraus befolgt hatten. Später demonstrierte er an einfachen Übungen die Macht der Gedanken, ließ z.B. alle die Hände verschränken und eine Minute lang schnellstmöglich den Satz wiederholen: „Ich kann meine Hände nicht öffnen. Ich kann nicht, ich kann nicht, ich kann nicht …“ Wenn sie dann die Hände nicht voneinander lösen konnten, kommentierte er lächelnd: „Wer so gut denken kann wie Sie, sollte nie denken ‚Ich kann nicht‘!“ und: „Wer so etwas einmal erlebt hat, der weiß, was Denken ist.“

Wie kam Coué zu solch herausragenden Ergebnissen? Selbst seine Kritiker haben Coué eine vorzügliche Beobachtung zuerkannt. Schon als Apothekerlehrling hatte Coué so effektiv gearbeitet, dass ihn der Besitzer der größten Apotheke von Troyes noch vor Ende seiner Ausbildung als Kompagnon haben wollte. Coués Lebens-Methode war, hier und jetzt alles, was nur möglich war, zu erreichen. Eine ideale Vorbedingung für mögliche Spontanheilungen, die bei Coué häufig geschahen: mit gehbehinderten, schwerhörigen, erblindeten, von Schmerzen geplagten Menschen. Nichts war dazu nötig als sich auf die Möglichkeit des Möglichen einzustellen und es zu provozieren = durch Autosuggestion hervorzurufen. Die „Ruf-Formeln“ waren kurz und präzise: Das Unerwünschte geht „weg, weg, weg, weg, …“ und: „Ich kann, kann, kann, …“ das Gewünschte, und, damit ich von diesem konstruktiven Lebensweg nicht mehr abirre, bestätige ich mir täglich 20mal mein Lebensgrundprogramm: „Es geht mir jeden Tag in jeder Hinsicht immer besser und besser.“

Gute Ergebnisse liegen zuhauf vor. Coué hatte jeden Tag bis zu viermal den Saal voll, und was er tat, geschah nicht in irgendeinem stillen Kämmerlein sondern stets vor den Augen aller. Nach einer Amerika-Tournee schrieb ein New Yorker Arzt an Coué: „Besonders tiefen Eindruck machte mir Ihre Heilbehandlung von Stotterern, denn ich selbst hatte sie meist durch Monate ohne Erfolg behandelt und war aufs Tiefste erstaunt, da ich sie, wie durch ein Wunder, deutlich und mühelos artikulieren hörte. Und das erwies sich als dauerhaft, denn ich sprach mit ihnen, als Sie nicht mehr da waren, in der Meinung, sie würden vielleicht rückfällig werden, aber sie sprachen weiter fehlerlos.“

Bleibt die Frage: Warum ist Coué heute so unbekannt?

Um diese für uns alle sehr wichtige Frage zu beantworten, müssen wir uns anschauen, warum ein vergleichsweise praktisch erfolgloser Zeitgenosse Coués so bekannt ist: Sigmund Freud. Vergleichen Sie, wie er eine Gehbehinderte behandelt und wie Coué es tut:

Eine besondere Vorliebe für die Stellung und Tätigkeit des Arztes habe ich in jenen Jugendjahren nicht verspürt, übrigens auch später nicht.“ schreibt Freud und weiter: „Mein therapeutisches Arsenal umfasste nur zwei Waffen, die Elektrotherapie und die Hypnose, denn die Versendung in die Wasserheilanstalten nach einmaliger Konsultation war keine zureichende Erwerbsquelle.“ Die Elektrotherapie gab er nach wenigen Wochen auf, mit der Hypnose versagte er über mehr als zehn Jahre, bis er´s nicht mehr aushielt.

Ein Mädchen mit einer schweren Gehstörung kam in seine Praxis. Obwohl oder wohl eher weil die junge Frau als ausgezeichnete Somnambule (leicht in Trance zu versetzen) stadtbekannt war, gelang es Freud nicht, sie in Trance zu versetzen. Ihr Herr Papa war Arzt, also ein Kollege in dem Beruf, mit dem er zeitlebens Probleme hatte! In seinen Nöten hatte er, heute würde man sagen, einen kleinen Ausraster. Er schrie seine Patientin an: „Das ist jetzt die längste Zeit so gewesen! Morgen Vormittag schon wird der Schirm in der Hand zerbrechen und Sie werden ohne Schirm nach Hause gehen müssen, dann werden Sie keinen Regenschirm mehr brauchen!“

Nicht gerade gentlemanlike aber wirksam, denn genauso kam es. Ein voller Erfolg einer indirekten Suggestion, den Freud aber nicht einmal im Alter verstanden hatte, wie sein Kommentar beweist: „Ich weiß nicht, wie ich zu der Dummheit kam, eine Suggestion an einen Regenschirm zu richten; ich schämte mich nachträglich und ahnte nicht, dass meine kluge Patientin meine Rettung vor dem Vater, der Arzt war, übernehmen würde.“

Freud hat also — fast 30 Jahre danach — noch nicht einmal gemerkt, dass er Erfolg hatte und nicht Misserfolg! Ihm passte eine Lösung seines Problems mit seinen Potentialen, an die er offensichtlich nicht heran wollte, nicht in den Kram. Freud wich sich selbst, seiner Potenz, seinem Können aus, indem er sich auf die Impotenz der Patienten fixierte. Er — der uns doch so Interessantes ausgeforscht hat — vereitelte seinen eigenen Erkenntnis- und Reifungsprozess ein Leben lang und konstruierte dafür ein immer aufwendigeres Bearbeitungssystem am Kern seines Geschehens und an der Lösung vorbei; das nannte er auch noch Psychoanalyse = Seelenauflösung. Wenn das kein „Freud´scher Versprecher“ ist!

Sein Leben war ein fortwährender Prozess des Es-sich-mit-seinen-Förderern-Verderbens, also des ungeschicktest-möglichen Umganges mit Menschen. Mit Mühe und Not und viel Unterstützung schaffte er es, das Problem „zureichende Erwerbsquelle“ über die Runden zu bringen. Noch im vorgerückten Alter behauptete er solchen Unsinn wie, „dass das Gold der Psychoanalyse oft mit der Schlacke der Suggestion durchsetzt werden müsse, um therapeutische Fortschritte zu erzielen.“ Man muss also das gewonnene Metall wieder mit Dreck vermischen, damit es zu etwas zu gebrauchen ist? Welch verdrehtes Denken!

Je mehr und tiefer und schmerzhafter der Mensch scheitert, umso mehr weiß er dann … über sein Nichtkönnen. Je weniger er kann, umso peinlicher wird es und umso mehr kann er von seiner Pein erzählen; Wissen wird zum Mittel des Sich-Herausredens. Freud ist durch seine immer wieder selbst gewählten Nöte ein Wissensgenie geworden; aber konnte er auch nur annähernd soviel wie er wusste?

Wenn man das Ganze auf ein Intellektuelles Niveau hievt, kann es ganz hübsch was einbringen; schneller Erfolg, Lösung oder gar Heilung sind garantiert nicht zu befürchten, das Problem darf ja machen was es will, solange es nur — für die Honorarabrechnung — immer wieder in möglichst vielen Variationen auftaucht. Wir erinnern uns des roten Fadens in Freuds Leben: das Problem der „zureichenden Erwerbsquelle“. Eine interessante Lösung ist ihm da geglückt: der Idealfall für die GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte) — gut bezahlte Endlosbehandlung.

Das Problem „Erwerbsquelle“ spielte beim „Vater der Autosuggestion“ Coué nur eine Nebenrolle. Als er mit seinen öffentlichen Sitzungen begann, konnte er es sich leisten, das kostenlos zu tun. Die Schweizer Ärztin G. Lucci hat berichtet, wie Coué eine Gehbehinderte behandelt:

Zu einer Landfrau, die am Stock kommt sagt Coué: „Wo sind die Schmerzen?“ Die Frau zeigt die Schmerzen und möchte eine erneute Beschreibung beginnen, wie es weh tut, als ob Feuer darin wäre, und wann es weh tut, am Abend, im Bett, bei schlechtem Wetter usw. C. energisch mit einer Gebärde den Wortschwall ablehnend: „Wir bringen Sie jetzt zum Gehen und sogar zum Schnelllaufen. Nun, sagen Sie mit mir zugleich: ça passe, ça passe, ça passe, (es geht weg, weg, weg), so schnell eine Dame es sagen kann: schneller, viel schneller! Aber, muss ich, ein Herr, vielleicht einer Dame zeigen, wie man schnell redet?“ Die Frau sagte das Gewünschte. C. sagt es mit ihr und zugleich streicht er mit den Händen über die schmerzenden Stellen, über Arme, Beine, Kreuz. Nachdem das eine Minute gedauert hat, befiehlt er ihr, aufzustehen, sagt in bestimmter Art, dass sie keine Schmerzen mehr habe und gut gehen könne. Er fasst, ihr gegenüber sitzend, ihre beiden Hände und lässt sie ›auf Platz marschieren‹, dabei die Knie sehr hoch heben und dann Fußwippen machen, und er macht es ihr vor und beharrt darauf, dass sie es so schnell macht wie er.

„Das geht so?“ Die Frau, erstaunt aber zufrieden: „Ja, wirklich, das geht!“ C: Es geht sogar ganz gut?“ Die Frau: „Ja, wirklich, es geht ganz gut!“ C: „So, nun marschieren Sie mit mir, aber heben Sie die Beine so gut wie vorhin, besser, noch besser, mehr heben, größere Schritte machen und schneller, viel schneller! Sie können schneller gehen!“

Die Frau geht noch etwas langsam, gerade als ob sie ihre gewohnten Schmerzen suchen würde. Aber C. lässt ihr keine Zeit: „Marschieren Sie mit großen Schritten und sagen Sie dabei laut: ‚Ich kann, ich kann!‘, ohne Unterlass!“ Die Frau tut es und marschiert recht gut. C: „Nun Laufschritt, mit mir! Erwischen Sie mich und schreiten Sie auch über die leeren Bänke hinweg!“ C. fällt in Laufschritt und überspringt auch einige Bänke, die Frau hinter ihm her, sichtlich zufrieden, erheitert. C: „Sie können also springen?“ Die Frau: „Ja, es geht gut!“ Ziemlich außer Atem und gut aufgelegt hat sie sich wieder auf ihren Platz begeben. C: „Haben Sie noch Schmerzen?“ Die Frau greift sich an verschiedene Stellen, um ja sicher zu sein: „Nein, gar keine!“

Coués Erfolge waren überaus einfach, zahlreich und leicht nachvollziehbar. Freuds Ergebnisse sind kompliziert, schwierig, langwierig und allein so gut wie nicht zu erreichen. Es ist verständlich, dass die in Heilberufen Etablierten das Beispiel erfolgreicher, kostenloser Selbsthilfe nach Coué verdrängten und tabuisierten und das „Erwerbsmuster Freuds“ (teuere, langwierige und kaum zu verstehende Behandlung) etablierten. Nicht so ganz zu verstehen ist, dass die Betroffenen das schon 80 Jahre mitmachen.

Literatur:

  • Coué, Émile: Selbstbemeisterung durch bewusste Autosuggestion + Was ich sage, Schwabe, Basel 1925
  • Freud, Sigmund: Selbstdarstellung, Frankfurt 1975
  • Lebzeltern, Gustav: Zur Theorie der Autosuggestion, in: Sitzungsberichte der Österr. Akademie der Wissenschaften, Naturwissenschaftliche Klasse, Abt. 1, 189, 1980, S.29-48
  • Lucci, Gisela: Die Praxis der bewussten Autosuggestion,
  • Neffe, Franz Josef:
    Die Autosuggestion und ihre Wirkung in der Schule, Diplomarbeit, 1980
    Die neue Ich-kann-Schule I: Die Schulprobleme sind lösbar, 4.Aufl. 2000,
    LegastheNIE. Kinder zu Legasthenikern machen, das zerstört die Persönlichkeit, 2003


Franz Josef Neffe, Deutsches Coué-Institut für Problemlösung
89284 Pfaffenhofen-Beuren, Webergasse 10
Tel. 07302-5580, Fax 07302-920327
E-Mail: coue@fjneffe.de

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Pressemitteilung 2:

Zum 150. Geburtstag von Émile Coué am 26.2.2007

von Franz Josef Neffe, Deutsches Coué-Institut für Problemlösung

Émile Coué, der kleine Apotheker aus Troyes und große Pionier der Autosuggestion in Nancy, wurde am 26.Februar 2007 vor 150.Jahren in Troyes geboren. Schon als (mittelloser) Apothekerlehrling war er so erfolgreich, dass ihn der Besitzer der größten Apotheke der Stadt zu seinem Teilhaber machte.

Ab 1910 begann er mit seinen öffentlichen und unentgeltlichen Sitzungen, wo er „die Selbstbemeisterung durch bewusste Autosuggestion“ mit solchem Erfolg lehrte, dass bald jährlich einige zehntausend Menschen aus aller Welt zu ihm kamen, mit Problemen, bei denen ihnen oft schon Jahre und Jahrzehnte niemand hatte helfen können. Viermal am Tag war der (kleine) Saal voll und wenn es mehr Leute waren, übernahm einer seiner Schüler die zweite Gruppe. Sein Altersgenosse S. Freud saß dazumal hinter der Couch und hinterm Schreibtisch und entwickelte seine interessanten, immer tiefer ins Problem hineinführenden THEORIEN; Coué hatte keine Zeit dazu, er musste die nicht zu kleinen Probleme fortwährend KONKRET PRAKTISCH LÖSEN. Da ihm das gelang, wurde der Zustrom immer größer.

Dabei empfing Coué die Menschen sehr klar: „Ich habe nie jemand geheilt. Die Kraft, die Sie mir zuschreiben, müssen Sie bei sich selbst suchen.“ Der Lehrer des effektiven Umgangs mit dieser Kraft wollte er sein, und so wurde er noch deutlicher: „Wenn ich Sie in dem Irrtum lasse, dass ich es bin, der Sie gesund macht, dann mindere ich Ihre Persönlichkeit!“ Haben nicht alle heute so groß gewordenen Probleme ganz extrem viel mit Defiziten in der Persönlichkeitsentwicklung der Betroffenen zu tun? Hier ist ein Grund, weshalb das „Beispiel Coué“ heute hoch aktuell ist.

Um seine Unwichtigkeit zu unterstreichen, las Coué zu Beginn Berichte von von verschiedensten Krankheiten Geheilten aus allen Erdteilen vor, die ihn noch nie gesehen und nur sein Büchlein gelesen und die darin beschriebene einfache Autosuggestion angewandt hatten. Manche von diesen kamen dann zu ihm, so der später ebenfalls berühmte Pionier der Naturheilkunde Prof. Dr. Alfred Brauchle, über fast zwei Jahrzehnte leidend, schließlich nach OP „Zustand schlimmer als je zuvor“ und „vollkommen ratlos“. „Anwendung der Einflüsterformeln bringen einen raschen, ans Wunderbare grenzenden Erfolg. Seit 35 Jahren von allen Beschwerden … ohne Rückfälle geheilt.“

Seit Coués Tod am 2.7.1926 sind 80 Jahre vergangen. Die Wissenschaft ist schäbig mit ihm umgegangen. Man hat das — unerreichte — Beispiel Coué und die Autosuggestion über Jahrzehnte diskreditiert, es gab keinerlei Forschung zur Autosuggestion. Die Ausnahmen — darunter 1980 meine Diplomarbeit über Autosuggestion und Schule — kann man heute noch an einer Hand abzählen. Wenn man bedenkt, dass Autosuggestion eine angeborene Gabe ist, der sich niemand auch nur einen Atemzug lang entziehen kann, und  dass griech. „auto“ = „selbst“ bedeutet und sieht, dass heute alle medizinischen, psychologischen, pädagogischen Verfahren „hetero“ = fremdbestimmt, dann ist das doch ein höchst einseitiger und deshalb auffälliger Zustand.

Die konkrete Praxis zeigt immer noch, was der Budapester Nervenarzt Emerich Décsi 1925 der Methode Coué aus praktischer Erfahrung attestierte: „Wenn man sie nur ernstlich genug anstellt, so zeigen die Erfahrungen, dass für ärztliche Zwecke sie es ist, mit welcher man die verblüffendsten und dabei verlässlichsten Erfolge erzielen kann.“ Und das gilt mitnichten nur für die ärztliche Praxis sondern auch für die psychologische und ganz besonders die pädagogische.

In 30 Jahren päd. und heilpäd. Praxis habe ich als SchulproblemLÖSUNGskonzept „die neue Ich-kann-Schule“ berichtet. Lösung ist immer einfacher als das, womit das Problem gemacht wurde. Das Schlimmste, was man für Lösung also tun kann, ist, immer noch mehr zu machen. Wie Coué muss man die vielen Schablonen, die einem „aufs Auge gedrückt“ wurden, erst einmal loslassen, damit sich der eigene Blick klären und schärfen kann. Oft wird schon durch „Nichtstun“ Lösung ermöglicht — es löst sich! Wie ungünstig, dass in einer Schule mit Alibi-Pädagogik „Nichtstun“ immer noch als Sakrileg missverstanden und daher als Chance nicht verstanden und schon gar nicht aktiv genutzt wird!

Wie zu Coués Zeiten kann man auch heute noch den Menschen mit den größten Problemen, von denen schon alles möglichen und unmöglichen Zuständigen behauptet haben, man könne nichts machen, i.d.R. am schnellsten, am leichtesten und am besten helfen, ganz einfach weil diese Probleme und der zugehörige Mensch reif für die Lösung sind. Das geht aber nicht durch den Vollzug von noch so perfektionierten Schablonen, echte Lösung geht nur im originalen, feinen und sorgfältigen Umgang mit dem Leben. Auch große Schulprobleme sind ganz besonders einfach und hoch wirksam zu lösen durch bewusste Autosuggestion.

Literatur:

  • Brauchle, Alfred: Hypnose und Autosuggestion (Reclam)
  • Coué, Émile: Die Selbstbemeisterung durch bwusste Autosuggestion, Schwabe, Basel
  • Décsi, Emerich: Über die Autosuggestionsbehandlung, insbesondere die Lehre von Coué und ihr Verhältnis zu Medizin und Kurpfuscherei. Puttmann, Stuttgart 1925 (Kleine Schriften zur Seelenforschung, Heft 14)
  • Lebzeltern, Gustav: Zur Theorie der Autosuggestion, Sitzungsber.d.Österr.Akad.d.Wiss., Nat.wiss.Klasse Abt.I, 189, 1980, S.29-48
  • Neffe, Franz Josef:
    Die Autosuggestion und ihre Wirkung in der Schule (Diplomarbeit, Eichstätt 1980)
    Die neue Ich-kann-Schule I: Die Schulprobleme sind lösbar (2000)


Franz Josef Neffe, Deutsches Coué-Institut für Problemlösung
89284 Pfaffenhofen-Beuren, Webergasse 10
Tel. 07302-5580, Fax 07302-920327
E-Mail: coue@fjneffe.de

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Pressemitteilung 3:

Wie man mit Coué die Angst vor dem Autofahren verliert

von Klaus Dieter Ritter, Coué Deutschland

Frau von H. hat mich auf einem Vortrag 2006 in Heidelberg gehört. Seit acht Jahren ist sie nicht mehr Auto gefahren, denn sie verspürte sehr starke Angst vor dem selbstständigen Fahren.

Im Vortrag hat sie von der Kann-Formel nach Coué gehört. Danach hat sie selbst die Autosuggestion angewandt: "Ich kann jetzt wieder Autofahren". Es ist ihr gelungen. Nach einiger Zeit konnte sie wieder ins Auto ihres Mannes steigen und auf der Landstrasse fahren. Vor der Autobahn hatte sie weiterhin höllische Angst.

Sie bat um eine Privatsitzung bei mir und kam auf der Landstrasse von Heidelberg nach Gondelsheim, das ist eine Strecke von  ca. 40 Kilometer.

Eine Stunde Beratung, Übungen nach Coué und eine positive Ansprache für Mut zum Autofahren auf der Autobahn. Danach sagte ich Frau von H., dass sie jetzt auf der Autobahn nach Heidelberg zurückfahren könne. Ich bot ihr an, sie eine kurze Strecke als Beifahrer zu begleiten. Wir fuhren mit beiden Autos nach Bruchsal auf einen Parkplatz. Dort setzte ich mich neben Frau von H. und dann fuhr sie auf die Autobahn. Ganz clever fuhr sie, überholte sogar andere Autos. Bei der Ausfahrt Kronau verließ sie die Autobahn um auf der anderen Seite wieder nach Bruchsal zurückzufahren. Sie fuhr sehr gut, ich als Beifahrer musste keine Autosuggestion für Mut anwenden.

Zurück auf dem Parkplatz, stiegen wir aus. Frau von H. war sehr glücklich und strahlte vor Freude. Sie hatte geschafft, wovor sie acht Jahre lang Angst hatte: ein Auto zu steuern! Sie fragte mich zum Abschied, ob sie mich umarmen dürfe. So verabschiedeten wir uns, winkend fuhr sie davon, Richtung Autobahnauffahrt nach Heidelberg. Jetzt, nach Monaten erhielt ich eine Rückmeldung mit einer Danksagung.

Wenn Emil Coué vor 150 Jahren nicht geboren worden wäre, würde Frau von H. in den nächsten 150 Jahren womöglich immer noch nicht selbstständig Auto fahren können.

Bücher von Klaus Dieter Ritter:

  • Das wunderbare Schmerzen-weg-Buch
  • Die Befreiung von Stottern durch Autosuggestion
  • Die Heilkraft der Gedanken


CDs von Klaus Dieter Ritter:

  • Es geht besser und besser
  • Gesundheit und Selbstvertrauen
  • Anti-Schmerz Meditation
  • Der Schmerz ist weg


Klaus Dieter Ritter, Coué Deutschland
75053 Gondelsheim, Bruchweg 29
Tel./Fax  07252 - 959609
E-Mail: K.D.Ritter@t-online.de

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Pressemitteilung 4:

Frei Hand — das geht, geht, geht … gut!

von Franz Josef Neffe, Deutsches Coué-Institut für Problemlösung

Ein Arzt in Mecklemburg-Vorpommern organisiert ein Seminar über Autosuggestion nach Coué mit Klaus Dieter Ritter als Seminarleiter. Ein Teilnehmer ist Tierarzt, ihn hat vor 4 Jahren eine Wespe in den Finger gestochen. Trotz vieler Arztbesuche wurde es immer schlimmer, er bringt die Finger nicht mehr zur Faust zusammen und hat Schmerzen. Wenn er einem Tier eine Spritze geben muss, kann er die Spritze kaum halten. Ritter fragt: „Was ist Ihr Wunsch?“ Der Tierarzt: „Dass ich meine Finger wieder schmerzfrei voll bewegen kann.“ Ritter macht das Gewünschte vor, damit man ein BILD davon hat, dann lässt er es den Tierarzt mit der gesunden Hand nachmachen. Dann ist die kranke Hand dran! Auf- und zumachen! Dabei muss der Betroffene rasend schnell sprechen: „Ich kann, kann, kann …“ Nach wenigen Minuten ist das Ziel voll erreicht: Die Hand ist wieder normal beweglich und der Schmerz ist weg. Die Reporterin saß daneben und berichtete es (neben weiteren konkreten Ergebnissen der anderen Teilnehmer, mit Bild) in der Müritz-Zeitung vom 28.Juni 2006.

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Pressemitteilung 5:

Liebe Redakteure und Moderatoren! Wer ist das?

Er hat am 26.Februar 2007 seinen 150.Geburtstag und war weltberühmt.

Als (mittelloser) Apothekerlehrling arbeitete er buchstäblich für drei; davon hörte der Besitzer der größten Apotheke der Stadt und machte ihn zu seinem Teilhaber.

Später kamen jedes Jahr einige zehntausend Menschen aus aller Welt zu ihm mit schweren Problemen, bei denen keiner hatte helfen können. Die Hilfe bei dem Herrn, den ich meine, war dennoch immer unentgeltlich. Er empfing die Rat und Hilfe Suchenden: „Ich habe nie jemand geheilt. Die Kraft, die Sie mir zuschreiben, müssen Sie bei sich selbst suchen!“  Während sein Zeitgenosse S. Freud hinter der Couch und hinterm Schreibtisch seine genialen THEORIEN entwickelte, hatte unser Geburtstagskind täglich (außer Sonntag) viermal den Saal voll, weil er die Probleme KONKRET PRAKTISCH LÖSEN konnte.

In kleinen Experimenten zeigte er ihnen, wie mächtig sie selbst waren. Er ließ sie z.B. die Hände ineinander verschränken und eine Minute lang rasend schnell sagen: „Ich kann meine Hände nicht öffnen. Ich kann nicht, ich kann nicht, ich kann nicht,….“ Wenn der Mensch nur noch einen Gedanken denkt, wird der seine ganze Wirklichkeit. Wenn die Leute dann ihre Hände nicht auseinander brachten, kommentierte unser Geburtstagskind mit einem verschmitzten Lächeln: „Wer so gut denken kann wie Sie, der sollte NIE denken: ‚Ich kann nicht‘!“ und er fügte hinzu: „Wer so etwas einmal erlebt hat, der weiß, was denken ist.“

Wie heißt dieser französische, in Troyes geborene und in Nancy 1926 gestorbene Apotheker, den Hunderttausende in aller Welt als ihren Wohltäter verehrten?

Hier sind zwei kompetente Gesprächspartner, die Sie alles zu diesem Thema fragen können:

Dipl.-Ing. Klaus Dieter Ritter,
Coué Deutschland
75053 Gondelsheim, Bruchweg 29
Tel./Fax  07252 - 959609
E-Mail: K.D.Ritter@t-online.de


Diplom-Pädagoge Univ. Franz Josef Neffe,
Deutsches Coué-Institut für Problemlösung
89284 Pfaffenhofen-Beuren, Webergasse 10
Tel. 07302-5580, Fax 07302-920327
E-Mail: coue@fjneffe.de

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Pressemitteilung 6:

26.02.2007 — Nogents Bürgermeister bei Coués 150.Geburtstag begeistert

In Nogent-sur-Seine war Émile Coué bis zum 12.Lebensjahr zur Schule gegangen. Durch das Internationale Coué-Jahr erfuhr Bürgermeister Gerard Ancellin davon. An Coués 150.Geburtstag besuchten ihn Franz Josef Neffe (Deutsches Coué-Institut) und Klaus Dieter Ritter (Coué Deutschland). Auf dem Bild zeigt K. D. Ritter Herrn Ancellin gerade, dass die zuvor festgestellten zwei Zentimeter Beinlängendifferenz durch bloße Suggestion nach einer Minute verschwunden sind; im Hintergrund der Stellvertreter des Bürgermeisters.

Das Ergebnis bringt Heiterkeit hervor. Als auch bei der Mitarbeiterin des Office de Tourisme nach einer Minute durch einfache Suggestion 2 cm Beinlängendifferenz ausgeglichen sind, steigert sich die Heiterkeit zur Begeisterung. Die Gäste aus Deutschland erhalten von Mme. Clementine, der hoch motivierten Leiterin des Verkehrsbüros, eine maßgeschneiderte Stadtführung, wie Coué bis 1869 diesen Ort gesehen hat. Leider müssen sie bald zurück nach Troyes, wo sie einem Redakteur der Regionalzeitung L´Est Eclair alles über den berühmten Sohn der Stadt und seine Methode der bewussten Autosuggestion berichten.

Am Wochenende erscheint der Artikel, in dem auch Interessenten in Troyes gesucht werden, die mit uns die Coué-Idee voranbringen wollen und zum ersten Gedankenaustausch kommen, wenn zu Pfingsten die Coué-Schweiz nach Troyes kommt.

Émile Coué, der weltberühmte Pionier für eigenen Einfluss (Autosuggestion), lebte 1857-1926.


Franz Josef Neffe

Deutsches Coué-Institut für Problemlösung
89284 Pfaffenhofen-Beuren, Webergasse 10
Tel. 07302-5580, Fax 07302-920327
www.coue.org, E-Mail: coue@fjneffe.de

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F.J. Neffe: Pressemitteilung 9:

Sein größter Wunsch: ein Wasserglas zum Mund führen können — Autosuggestion hilft

Herr F., 27 Jahre, Spastiker, hat sich mit seinem Leiden abgefunden. Doch er findet es zutiefst demütigend und menschenunwürdig, wie er aus einem Glas Wasser trinken muss:

Da er das Armgelenk nicht beugen kann, muss er seinen ganzen Oberkörper zum Tisch hinunter beugen, bis die Lippen den Glasrand berühren. Dann führt er beide Hände zum Glas, um es mit Daumen und Zeigefingern zu umklammern. Die anderen Finger dreht es ihm verkrampft nach außen weg. So muss er den Oberkörper aufrichten, um zu trinken.

Verständlich, dass er sich heiß danach sehnt, wie jeder andere Mensch das Glas in die Hand nehmen und zum Mund führen zu können! Die Spastik ließ das aber nicht zu.

Die Mutter des jungen Mannes hatte von „unglaublichen“ Wirkungen bei einem Vortrag von Klaus D. Ritter in Weil der Stadt gehört und fragte telefonisch, ob man ihrem Sohn helfen könne. Das Seminar zur Praxis der Autosuggestion war schon voll, doch Herr Ritter war mit einem Termin am Samstagabend einverstanden. Herr F. kam mit seinem Vater, bat diesen aber, während der Sitzung den Raum zu verlassen. Als dritte Person blieb der Hausherr.

Herr F. erklärte nochmals, dass es sein sehnlichster Wunsch sei, wie ein normaler Mensch trinken zu können, dann wurde mit der Arbeit begonnen.

Der Beinlängenvergleich zeigte 4 cm Beinlängenunterschied. Als Klaus Ritter erklärte, wie er dem Unbewussten den Auftrag zum Beinlängenausgleich geben werde, vollzog sich dieser bereits von selbst. So suggestibel war der Betroffene. Und noch nie hatte jemand daran gedacht, von diesem wichtigen Talent Gebrauch zu machen! Zur weiteren Pflege seiner Gelenke wurden dem erfreuten jungen Mann die einfachen Dorn’schen Selbsthilfe-Übungen gezeigt.

Nun wusste Herr F., dass etwas möglich ist, und sprach die Suggestion für die Verbesserung seines Gehens laut mit seinem Helfer: „Ich trete mit der Ferse auf und rolle meine Füße schön ab.“ So sprechend gingen sie gemeinsam im Zimmer auf und ab. Der rechte Fuß tat, wie ihm befohlen. Der linke bewegte sich zwar elastischer, stellte sich aber noch immer linkisch an. Sie beließen es dabei, da der Gang schon gerade war und der Körper nicht mehr nach links und rechts schwankte.

Jetzt kam das Armgelenk dran. Klaus Ritter nahm sein Handgelenk und seinen Oberarm und half ihm, gegen die Muskelspannung den Arm zu beugen. Gleichzeitig sprachen sie gemeinsam ohne Unterlass die Suggestion: „Arm beugen und strecken, Arm beugen und strecken.“ Und siehe da, die Muskeln verstanden! Die Spastik ließ immer mehr nach und der junge Mann konnte jetzt ganz allein den Arm beugen und die Hand zum Mund führen, was ihm in seinem Leben noch nie gelungen war.

Jetzt kamen der Handteller und die Finger und der Daumen dran. Es war dem jungen Mann nicht möglich gewesen, auch bei größter Anstrengung nicht, seine Finger zur Faust zu schließen. Je mehr er es versuchte, desto mehr bog es den Handteller gerade und nach hinten, und die Finger spreizten sich nach außen. Das Coué’sche Gesetz von der das Gegenteil bewirkenden Anstrengung wurde hier mit aller Deutlichkeit sichtbar: Je mehr man sich für etwas anstrengt, an das man nicht glaubt, umso stärker geschieht das Gegenteil.

Herr Ritter nahm also seine Hand und beugte seine Finger. Mit jedem Finger sprach er: „Schau mal, so wirst du dich jetzt abwinkeln, bis die Fingerkuppen den inneren Handteller berühren. Ja das geht schon sehr gut. Finger, lass die Spastik, lass die Verspannung los!“ Als allen Fingern genau erklärt und gezeigt war, wie sie sich schließen und öffnen sollen, waren die Finger in der Lage, sich zur Faust zu schließen und, je nach Wunsch des jungen Mannes, sich zu öffnen oder zu schließen.

Bei diesem zielstrebigen Vorgehen stellte sich heraus, dass sich die Hände noch leichter zu Fäusten ballen ließen, wenn er die Arme einfach neben dem Körper hängen ließ. Das hatte er auch bisher noch nicht gekonnt. Nun übte er zwei Minuten lang so, die Hände zu schließen und wieder zu öffnen. Sie gehorchten jetzt vollkommen seinem Willen. Inzwischen war eine Dreiviertelstunde vergangen und es war Zeit, die Probe aufs Exempel zu machen.

Freudestrahlend ging der junge Mann in die Küche hinaus zu seinem Vater. Der staunte nicht schlecht, als sein Sohn so flott gelaufen kam. Der junge Mann bat die Hausfrau um ein Glas, sie gab es ihm. Er nahm es in die Hand und ging zum Wasserhahn. Sofort kam sein Vater, in dessen Kopf ja noch das Bild eines Sohnes war, der das alles nicht kann. Er wollte dem Sohn unbedingt das Glas aus der Hand nehmen, um ihm zu helfen. Dieser Sohn wehrte sich aber und ließ das nicht zu. Er ging zum Wasserhahn, drehte mit einer Hand das Wasser auf und hielt mit der anderen das Glas darunter. Als es voll war, drehte er den Hahn wieder zu.

Mit dem Glas in der Hand ging er nun zum Tisch, ohne einen Tropfen zu verschütten, stellte das Glas auf den Tisch und setzte sich in den Stuhl. Es war mucksmäuschenstill. Herr F. streckte den rechten Arm aus, umschloss mit allen Fingern und dem Daumen das Glas, beugte den Arm und führte das Glas zum Mund und begann zu trinken.

Er trinkt ganz wie jeder Mensch.

Ein kleiner Rest Wasser war im Glas geblieben. Nun packte den jungen Mann der Ehrgeiz. Er nahm die linke Hand zu Hilfe und schaffte so, auch den letzten Rest des Wassers auszutrinken. Seine Genugtuung über das, was ihm da gelungen ist, war ihm anzusehen. Er sprang vom Stuhl auf, sein Vater eilte herbei, dann lagen sich beide in den Armen und weinten vor Freude. Alle Anwesenden waren tief betroffen.

So einfach und wirksam wie Klaus Dieter Ritter mit diesem jungen Mann das Leben provoziert = hervorgerufen hat, so hat es vor 80 und 90 und mehr Jahren Émile Coué mit zehntausenden Hilfesuchenden aus aller Welt gemacht. Ein Beispiel, von dem alle wissen sollten.

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F.J. Neffe: Pressemitteilung 10:

Pfingsten 2007: Leben wie Coué in Frankreich

Pressefoto Leben wie Coué in Frankreich, Pfingsten 2007

150 Jahre Coué, das ist ein Jahrhundertereignis, und Giammario Trippolini (am weltberühmten Place Stanislas, Nancy, Bildmitte) hat die Jahrhundertfahrt für die Coué Schweiz nach Nancy und Troyes mit Kopf und Herz und Hand so erfolgreich organisiert, dass man noch davon reden wird. Als gern gesehene und zum Wiederkommen eingeladene Gäste konnte man in Nancy Coués Wohnzimmer und Salon, worin sich jetzt ein Architekturbüro befindet, und den Garten besuchen und dort die Wirkung des Denkens demonstrieren. In Troyes war im Garten zwischen Coués Apotheke und Wohnhaus ein kleiner Sektempfang vorbereitet. Die junge Helferin aus Troyes hatte letzten November durch Herrn Trippolini eine Anleitung in Autosuggestion erhalten und berichtete nun, die Fibromyalgie sei schon bedeutend zurückgegangen, nur im Oberschenkel habe sie noch Schmerzen. Darauf fragte Klaus Dieter Ritter sie, was sie denn wieder können möchte, was derzeit nicht möglich sei, alles auf eine intensive, wirklich begehrte neue Vorstellung zuspitzend. „Laufen, Radfahren, Springen — das geht jetzt wieder.“ Diese Suggestion klang dann wie eine Erlösung, und es war die Erlösung. Die Frau bemerkte erstaunt, dass der Schmerz verschwunden war. Ein ergreifender Moment!

Émile Coué, der weltberühmte Pionier für eigenen Einfluss (Autosuggestion), lebte 1857-1926.


Franz Josef Neffe

Deutsches Coué-Institut für Problemlösung
89284 Pfaffenhofen-Beuren, Webergasse 10
Tel. 07302-5580, Fax 07302-920327
www.coue.org, E-Mail: coue@fjneffe.de

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