
Die Dorn-Methode ist eine sanfte, präzise, manuelle Gelenk- und Wirbelkorrektur, zunächst in fein abgestimmter Zusammenarbeit zwischen einem Dorn-Kundigen und dem Betroffenen, danach aber großenteils zum Selbermachen.
Es geht auch um viel mehr dabei als um Rückenschmerzen oder bloß die Knochen. Es geht um alles! Durch die Wirbelsäule verlaufen die Nerven, die paarweise bei jedem Wirbel austreten und über die alle Körperfunktionen gesteuert werden sollen. Schon bei minimalen Wirbelverschiebungen oder
Dazu kommt eine ebenso sorgfältige, den Menschen aufrichtende Beratung über richtiges Liegen, Sitzen, Tragen, Bücken usw. und es werden einfache und wirksame Selbsthilfe-Übungen gezeigt zur Nachsorge und Vorbeugung.
Wer ist dieser Dieter Dorn, nach dem die Dorn-Methode benannt ist? Ein Kleinbauer mit fünf Kühen im Stall und einem kleinen Sägewerk in Lautrach im Allgäu, nebenbei auch Musikant über viele Jahre, seit ein paar Jahren in der Rente. Vor gut 30 Jahren wollte er einen Baum hochheben und bekam einen Hexenschuss. Damit schleppte er sich zum Schlossbauern, dort musste er sich an den Tisch stellen und mit dem Bein schlenkern, während ihm an den Rücken gedrückt wurde. Plötzlich war der Schmerz weg und er konnte sofort wieder ohne Probleme die schwere Arbeit im Sägewerk fortsetzen. Lernen konnte er es nicht mehr, denn zwei Monate drauf war der Bauer schon gestorben. Aber Dorn fing selber an, einfühlsam zu experimentieren. Seine Frau hatte schon 20 Jahre unter Kopfschmerzen gelitten. Der Orthopädieprofessor zeigte ihm das Röntgenbild und meinte: „Da sind die Querfortsätze zu lang, die drücken auf den Nerv, die müsste man abmeißeln!“ Dorn fühlte zu Hause die Stelle und fand „so harte Knubbel“ am Hals; die drückte er weich. Auf einmal waren sie weg und das Kopfweh auch und es ist nicht wiedergekommen. Dorn glaubte damals noch, die Knubbel, das seien die herausgerutschten Bandscheiben gewesen, die er wieder hineingedrückt habe. „So ein Laie war ich damals“, sagt er heute. Medizinisches Verständnis also gleich Null, aber durch Handeln mit GEFÜHL ein Top-Ergebnis. Und was wäre passiert, wenn man bei Top-Medizinverständnis die Querfortsätze angemeißelt hätte?
Längst gibt es mehrere tausend Dorn-Therapeuten und einige hundert Dorn-Ausbilder, die inzwischen in allen Erdteilen die Dorn-Methode lehren und ausüben — leider nicht jeder so wie es sein sollte. „Dienen geht vor Verdienen“ oder „Tue nur was Du fühlst, die Dorn-Methode ist eine FÜHL-Methode!“ oder „Wichtiger als die Behandlung sind eine sorgfältige Beratung und das Zeigen der Selbsthilfe-Übungen.“ sind Kernsätze der Dorn-Methode. „Wenn einer gut ist, wird sich das herumsprechen, und wenn er es schlecht macht, auch.“ Dieter Dorn setzt auf natürliche Entwicklung, die Dorn-Methode soll frei bleiben. So tut man gut daran, vorher zu fragen und — wie überall im Leben — darauf zu achten, dass man auch bekommt, was man will. Zur Orientierung helfen über drei Dutzend, z.T. in mehrere Sprachen übersetzte Bücher. In meiner „Sanften Hilfe für den Rücken“ wurde zur Orientierung der Hilfesuchenden in der 5.Auflage extra das Kapitel „Dorn-Behandlung — eine Fühl-Methode“ eingefügt.
Entstanden ist dieses Buch 1998, als ich den großen Dorn-Artikel „Krumm laufen sie rein und grad wieder raus“ für Raum&Zeit schrieb. Es war das erste „Dorn-Buch vom Dieter Dorn“, weil es neben einem Teil in Versabenteuern „im Originalton Dorn“ geschrieben ist. Ich selbst habe die Methode schon 1991 gelernt und gebe sie seit 2000 als Dorn-Lehrer weiter. Man kann die Dorn-Methode in einem Tages- oder Wochenendseminar lernen. Danach ist man natürlich noch kein Meister aber immerhin Lehrling. Wenn jemand mit Dorn-Behandlungen sein Geld verdient, sollte er doch von einigen gut nachvollziehbaren Erfahrungen berichten können. 2003 bis 2005 habe ich den Selbsthilfe-Kalender der Dorn-Therapie herausgegeben, 2005 den Kongressbericht „Die Dorn-Methode dient der Gesundheit. Nach dem Schweizer Dorn-Kongress vom Oktober 2006 in Zürich, findet am 27. und 28. Oktober 2007 im Congress-Centrum Würzburg der 6. Deutsche Dorn-Kongress statt: www.dorn-kongress.de. Dort bin ich am BIOSWING-Stand anzutreffen.